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Brad Cellans Fall
Man bat mich, wieder einmal eine Geschichte zu erzählen. Als
Geschichtenerzähler habe ich ja so einige Erfahrung, um zu
wissen, auf was es ankommt. Auf der einen Seite muss es für den
Zuhörer spannend genug sein, auf der anderen Seite muss man
sich sicher sein, dass es so realistisch wie nur möglich
klingt, damit man der Geschichte auch Glauben schenken kann. Und
manchmal sind die Geschichten viel näher an der Realität, als
man es ursprünglich zu glauben gewohnt ist. So erging es mir
mit einer Gegebenheit in Old Orchard Beach, einem kleinen
verschlafenen Nest an der Atlantikküste in Maine, Vereinigte
Staaten. Ich kam aus beruflichen Gründen hier her, meist nur
für zwei oder drei Tage, zum Hummeressen. Das ist aber eine
andere Geschichte und erzähle ich vielleicht ein anderes Mal.
Old Orchard Beach liegt ein paar Meilen südlich von Portland.
Kleine, meist ein oder zweigeschossige Holzhäuser, die weiß
angestrichen entlang der Straßen und Avenues stehen. Viele der
Häuser sind dem Fremdenverkehr vorbehalten und dienen als
Motels und Pensionen, wo man sich für dreißig bis vierzig
Dollar die Nacht zu Bed & Breakfast einquartieren kann. Und
dann hockt man oft in einem anderen Haus zum Frühstücksbuffet
und lernt Touristen und Einheimische kennen. Die Geschichte, die
ich dieses Mal erzähle, die habe ich von einem Einheimischen,
der vor knapp einem Jahr aus Philadelphia hier her nach Old
Orchard Beach gekommen war und heute Sheriff im Saco Biddeford
County ist. Wie er dazu kam, das hatte schon ein wenig kurioses
an sich.
Aber lasst mich von Anfang an
erzählen. Wir schreiben das Jahr 2000 und es ist gerade
Februar. Es war schon einige Jahre her, dass ich das letzte Mal
zum "Hummeressen" nach Maine gekommen war. Schließlich
sind es von mir zu Hause bis nach Old Orchard Beach einige
tausend Kilometer. Und als ich früh Morgens mit dem Mietwagen
vom Flughafen Portsmouth International in Old Orchard Beach
ankam, war es gerade hell geworden. Mein Magen knurrte und ich
fuhr geradewegs in die 4th Avenue zu einem kleinen
Motel, das einen Frühstücksraum hatte. Es ging schon
geschäftig zu, draußen warteten drei Reisebusse darauf, dass
die Gäste gestärkt auf eine Tour an die nördliche Küste von
Maine losfahren konnten. Ich setzte mich in eine Ecke an einen
kleinen vierer Tisch, der frei war und wartete auf die
Bedienung, die mir gleich meinen Kaffee brachte. Ich buchte ein
kleines "Imperial" und zahlte mit der Karte. Sie
kannten mich schon, und so war es kein Problem, hier ohne eine
Hotelbuchung zu frühstücken, wenn man weder plan, half
board oder
full board
gebucht
hatte.
Dann kam Brad Cellan in den Raum und sah, dass an meinem Tisch
noch Platz war. Brad rannte Tag ein Tag aus in seiner Uniform
herum und an dem "Morning Sheriff" der Bedienung,
konnte ich auch erkennen, welche Funktion er hatte. Er grüßte
freundlich, fragte höflich, ob er sich bei mir setzen dürfte
und ich bot ihm den Platz gegenüber an. Dann legte er seinen
Schlagstock und sein Halfter mit der 38er auf den Stuhl neben
sich und goss sich ebenfalls einen Kaffee aus der Thermoskanne
ein.
Wir kamen schnell ins Gespräch und mir fiel auf, dass Brad
nicht aus Maine stammen konnte. Eher irgendwo südlicher an der
Ostküste, weiter südlicher als New York. Und er erzählte mir,
dass er aus Drexel Hill bei Philadelphia stamme und er erst seit
zwei Jahren hier in Old Orchard Beach wohne. Übrigens nicht
weit von hier, am Highway 9. Wie ich so schnell gemerkt habe,
dass er nicht von hier stamme, fragte Brad mich. Ich erzählte
ihm, dass ich einige Zeit in Manassas, Virginia zugebracht hatte
und ich öfters an der Ostküste war. Aber meine Sprache sei
eher Südstaatendialekt, bemerkte Brad, wo ich nur zustimmen
konnte. Die vielen Jahre in New Mexico hatten ihre Spuren
hinterlassen. Aber dass ich aus Deutschland stammen würde, das
konnte er sich erst vorstellen, als ich ihm meinen Pass reichte.
Langsam nickend sah er hinein und gab ihn mir wieder zurück.
Wir kamen darauf, was ich beruflich machte und dass ich noch
zwei Tage frei hätte, bis zum "Hummeressen". Er
wusste Bescheid, denn dann trafen sich im Pirates Cove einige
Militärs zu einem jährlichen Treffen. Also bot Brad mir an,
ihn ein wenig auf seinen Rundfahrten durch Saco Biddeford County
und ich willigte ein. Als wir fertig waren, mit unserem
ausgedehnten Frühstück, hockte ich mich zu ihm, in seinen
Rover Patrol und wir fuhren kreuz und quer durch die Stadt.
Inzwischen war es früher Vormittag und Brad besuchte den einen
oder anderen Laden, wir waren beim Coastal Covenience Store zum
Tanken, denn Brads Rover fuhr mit LPG, wie viele amerikanische
Dieselfahrzeuge. Dann ging es auf die kleine Halbinsel mit dem
Massacre Pond, einem Sund, der durch schwere See und Sturmflut
entstanden war.
Diese kleine Halbinsel war ein Kleinod der Natur. Die Reichen
hatten hier einen ausgedehnten Golfpark und ihre Villen
etabliert und so hielt man hier mehr oder weniger das
touristische Fußvolk fern. Etliche Persönlichkeiten hatten auf
der "Prout" ihr Domizil, zumindest postalisch, denn
die wenigste Zeit im Jahr hielten sie sich hier wohl auf. Das
Prouts Neck Bird Sanctuary war das Highlight auf der Prout. Auch
der Scarborough Beach State Park war erwähnenswert und durchaus
noch ein touristischer Anziehungspunkt, zumal er größtenteils
noch auf dem Festland liegt. Aber ansonsten war die Prout gut
abgeschottet. Überall Securityfahrzeuge und Wachpersonal,
welches durch die Straßen patrouilliert.
Brad erzählte mir, während wir am Winslow Homer Boulevard
entlang fuhren, dass es keineswegs immer so ruhig und leise
zuging, wie die Situation das gerade weismachen wollte. Hier
wurde auch so manche wilde Koks-Party gefeiert und einen Mord
hatte es auch schon gegeben. Damals war Jack Townsend hier noch
Sheriff im Saco Biddeford County, der immerhin über 12 Jahre
Sheriff war und zweimal wiedergewählt wurde. Aber Jack hatte
einen kleinen Fehler, erzählte mir Brad, er war bestechlich und
so mancher hatte sich bei ihm "eingekauft" und
schließlich war Jack Townsend an seiner überheblichen Art zu
Grunde gegangen. Wie es dazu kam?
"Da muss ich ganz weit ausholen", begann Brad Cellan
seine Geschichte. Er erzählte mir, wie er damals im Bexter
Hill, Philadelphia, zur Polizei ging. Es war damals noch mehr
oder weniger ein Volontariat, was dann in eine Ausbildung zum
Criminal Detectiv mündete. Und dann war er zwölf Jahre lang
bei der Polizei in Philadelphia beschäftigt, bis man ihn hinaus
jagte, weil er in so eine provozierte Bestechungsfalle tappte.
Die Jungs von der Inneren waren offensichtlich darauf aus,
Pensionsgelder zu sparen und schassten den Vizechef der
Philly-Metropolitan-Police gleich mit. Und ab da ging es für
Brad Cellan erst einmal bergab. Er jobbte bei Sicherheitsfirmen,
hatte sogar irgendwann ein kleines Büro als Repo-Man, aber
bekam kein Bein mehr auf die Erde, jedenfalls nicht in
Philadelphia. Seine Frau ließ sich von ihm scheiden und nahm
ihm Kinder, Haus und Geld weg und auch heute noch hat er rund
fünfzehnhundert Dollar im Monat zu zahlen. Auch für einen
Kleinstadt-Sheriff ist das eine ganze Menge. Er musste also weg
von Philadelphia. Zuerst verschlug es ihn nach Ost-Kalifornien,
aber das war ein Flop und dann entschied er sich, an der
Ostküste ein eigenes Detektivbüro aufzumachen. Natürlich war
er hier als "Landei" verschrien und die Leute waren
insgesamt sehr skeptisch gegenüber Fremden. Der erste, der ihm
das klarzumachen versuchte, war Jack Townsend, der alte Sheriff
von Saco und Biddeford County. Aber irgendwie hatte er an Brad
Cellan einen Narren gefressen und so war Brad öfters als einmal
für den Sheriff unterwegs, denn das Handwerkszeug eines guten
Polizisten brachte Brad Cellan ja mit. Und damit er nicht wieder
weiterzog, wollte Jack Townsend, der schon einige Jahre Witwer
war, ihn mit seiner Tochter Molly verkuppeln.
Molly war - sagen wir mal einfach gestrickt bis einfältig. Und
Molly war stinksauer auf ihren Daddy, weil der ihren Freund
Steve Bronco in den Knast geschickt hatte, um Molly daran zu
hindern, ihn auch noch zu verlassen. Wenn Jack Townsend einen
großen Fehler hatte, dann den, dass er nichts loslassen konnte
und immer und überall seinen Dickkopf durchsetzen musste. Also
sann Molly auf Rache. Zuerst wollte sie einfach nur verschwinden
und mit dem Amtrak Downeaster von Old Orchard Beach´s
Haltestelle an der 1st Avenue nach Süden
verschwinden, Boston und dann weiter nach Washington, wo eine
alte Schulfreundin hingezogen war. Sie hatte ihr sogar
irgendwann mal eine Telefonnummer geschickt, aber als sie dann
dort anrufen wollte, war der Teilnehmer bereits wieder
unbekannt. Sie musste sich also etwas anderes einfallen lassen,
um ihren Daddy dazu zu bringen, Steve Bronco wieder
freizulassen. Sie verfiel auf den Plan, ihre eigene Entführung
zu inszenieren und damit die Freilassung zu erzwingen. Dazu
brauchte sie aber einen Komplizen, was sich bei Mollys
paranoidem Naturell nicht einfach gestaltete. Irgendwann kam ein
junger Bursche auf seiner aufgemotzten Indian nach Old Orchard
Beach und ließ sich hier nieder. Mit dem bandelte sie an, weil
er öfters in den Supermarkt an der Saco Avenue kam. Sie trafen
sich auch öfters abends im Pub und irgendwann hatte sie ihn
soweit, da nahm er sie auf seiner Indian "nach Westen"
- und niemand bekam etwas mit. Auch nicht Jack Townsend, der in
dem Wahn zu leben schien, er hätte immer und alles unter
Kontrolle.
Jedenfalls tauchte einen Tag nach dem Verschwinden von Molly ein
Brief bei Jack im Büro in Saco auf. Jack Townsend war außer
sich und rannte damit sofort zu Brad Cellan, der damals auch in
der 4th Avenue lebte, ein paar Häuser weiter von
meinem Quartier entfernt. Und Jack verlangte von ihm, Molly zu
suchen und sie gerieten erst einmal darüber in Streit über die
Tatsache, dass Jack Townsend ihn, Brad Cellan, mit seiner
Tochter Molly verkuppeln wolle. Damals gehörte Jack Townsend
alles in Brad Cellans kleinem Detektivbüro, sogar die Möbel
aus dem Sperrmüll. Brad ließ sich überreden, nun endlich
Molly zu suchen, danach würde er Brad als neuen Sheriff für
Saco Biddeford County vorschlagen. Das muss also offensichtlich
geklappt haben, bemerkte ich kurz als Einwand, aber Brad Cellan
schüttelte langsam seinen Kopf. "Überhaupt nicht!"
meinte er nur trocken und wir gingen mit seinem Rover Patrol
wieder auf Streife.
Brad erzählte mir weiter, wie er damals die Entführung gelöst
hatte. Durch eben harte und ausdauernde Polizeiarbeit. Das hieß
vor allem Akten lesen. Er hatte sich damals von den
Sozialbehörden alle Unterlagen beschafft, die Molly betrafen.
Ihre Kindheit, in der sie schon damals auffällig geworden war,
weil sie ihren Kindergarten angezündet hatte, bis zu den zwei
Jahren, wo sie in einem Internat in Portland lebte, weil sie
schwer erziehbar war. Jack Townsends Familie war dadurch schwer
belastet, er verdiente als Deputy nicht genug Geld und seine
Frau wurde krank. Und irgendwann wählte man ihn zum Sheriff,
weil man ihn eben als guten Familienvater glorifiziert hatte.
Aber die Akten gaben noch mehr her. Brad Cellan stieß bei
seinen Recherchen darauf, dass Jack Townsend zwei Jahre vor
Mollys Geburt eine außereheliche Affäre hatte - und damit
einen unehelichen Sohn. Irgendwie schien Jack Townsend das
schlechte Gewissen zu plagen, denn er überwies jeden Monat auch
immer einen Teil seines Obolus an eine gewisse Mary
Hancock-Dewitt in Portland, bis diese vor fünfzehn Jahren
verstarb. Als er das las, hatte Brad Cellan sofort den neuen
Freund von Molly Townsend im Blickfeld. Dann kam diese
"Blackmail" aus Portland ("Wie kann man
nur so phantasielos sein, wenn man schon auf einer Indian
fährt!", schüttelte Brad seinen Kopf), die angab, dass
Jack Townsend 200,000 US$ zahlen solle, wenn er Molly lebend
wieder haben wolle. Brad Cellan erzählte mir weiter, wie er
genau sah, was da in seinem Kopf herum ging. Molly wieder-haben?
Ganz bestimmt nicht, denn warum wollte er sie wohl verkuppeln -
damit er sie endlich los war. Die Last war einfach zu viel auf
seinen Schultern. Aber so einfach wollte er Jack Townsend nicht
davon kommen lassen. Er machte sich auf nach Portland, um nach
Jacks unehelichem Sohn zu suchen und stieß in den
Geburtsregistern auf einen Harry Dewitt, geboren im Jahre 1968,
Sohn von Mary Hancock-Dewitt und Peter Roaland Dewitt. Sowohl
Mutter, Vater und Sohn hatten ein ansehnliches Strafregister und
lebten von Diebstahl und Betrug. Irgendwann verfiel Sohn Harry
darauf, ein paar Pferdchen für sich laufen zu lassen, was in
einer kleinen Straßenschlacht mit anderen Rockern endete. Harry
wurde aus dem Indian-Club ausgeschlossen und musste seine
Pferdchen an den Clubchef abtreten. Also musste Harry sich eine
neue Bestimmung suchen - und er suchte nach seinem wahren
leiblichen Vater. Den fand er in Saco im Sheriff-Büro, weil er
dort ein Ticket für falsches Parken zahlen musste. Seine Mutter
hatte ihm nämlich immer damit gedroht, sie würde ihn
irgendwann an seinen wahren Daddy verraten und der würde ihn in
den Knast stecken. An dem Tag war wohl auch Molly in dem
Sheriff-Büro und er zählte eins und eins zusammen. Also stieg
er Molly nach, sah, dass sie in dem 7up Supermarkt in der Saco
Avenue arbeitete und kaufte dort häufiger ein. Er selbst lebte
in einem kleinen Wohnwagen, den er sich am Biddeford Municipal
Airport gemietet hatte. Täglich fuhr er in Saco und Old Orchard
Beach herum, nur um Molly aufzufallen. Und dann erzählte ihm
die einfältige Molly irgendwann von ihrem Plan. Harry und Molly
wurden dicke Freunde, und Harry versprach Molly das Blaue vom
Himmel herunter, auch dass er ihren Freund Steve Bronco aus dem
Knast in Portland befreien würde. Und dann nahm das Schicksal
seinen Lauf. Er brachte Molly zu seinem Vater Roaland nach
Portland, der sie an einen Bordellbesitzer "verkaufte".
Da Brad Cellan sein Handwerk verstand, wusste er was zu tun war.
Zuerst
ließ er nach Harry Dewitts Indian fahnden. Der Typ war sogar zu
dumm, sich ein neues Nummernschild zu besorgen. Schnell hatte
man die Maschine in Maplewood entdeckt. Aber er ließ ihn nicht
festnehmen, sondern wartete einfach ab. Nachts war Brad Cellan
dann öfters mit dem Wagen nach Maplewood gefahren und eines
Tages konnte er Harry Dewitt erwischen. Er stellte ihn an einer
Tankstelle, legte ihm Handschellen an und nahm ihn mit nach Old
Orchard Beach. In seiner kleinen Wohnung hielt er Harry Dewitt
solange fest, bis er auch Mollys Aufenthaltsort festgestellt
hatte. Sie war inzwischen in Milton, New Hampshire in einem
kleinen privaten Puff und hing da schon an Ketten, wo man sie
bis zur besonderen
Verwendung
festhielt. Den Puffbesitzer John Lancester ließ er wegen
Geiselnahme festnehmen, weil er nachweisen konnte, dass dieser
an der "Entführung"
von Molly Townsend beteiligt war. Das bedeutete Lebenslänglich.
Dann brachte er Molly Townsend, die auf der ganzen Fahrt
flennend neben ihm saß, auch nach Old Orchard Beach und dann
zusammen mit Harry Dewitt zu Jack Townsend ins Sheriff-Büro
nach Saco. "Hier, Du alter Schwerenöter! Darf ich
vorstellen: Dein Sohn Harry, Deine Tochter Molly!" - den
alten Jack traf der Schlag. Aber irgendwie packte Jack die Reue
- und noch während er schwer keuchend und von höllischen
Schmerzen geplagt am Boden lag, vereidigte er Brad Cellan als
Deputy. Dann wurde Jack bewusstlos und ins Krankenhaus um die
Ecke abtransportiert. Dort verstarb er vier Tage später. Aber
als neu ernannter Deputy konnte er die "Entführung"
endlich aufklären. Schnell fand er einen kooperativen
Staatsanwalt und Harry Dewitt erwartete eine Anklage wegen
Verschwörung, Erpressung, Geiselnahme und Inzucht - weil er mit
Molly geschlafen und Sex gehabt hatte. Molly bekam eine Anklage
wegen Verschwörung und Vortäuschung einer Straftat - und beide
wurden dann auch für viele Jahre Zuchthaus verurteilt und
sitzen immer noch ihre Strafe ab. Und da Brad Cellan den Fall so
schnell und unkompliziert aufgeklärt hatte, auch wenn er da
"nur" Privatdetektiv war, wurde er zu Jack Townsends
Nachfolger vorgeschlagen und gewann seine Wahl zum Sheriff mit
vielen, vielen Wählerstimmen.
"Und dafür darf ich heute wieder meine
Uniform tragen", erwähnte Brad Cellan zum Schluss. Ich
glaubte ihm das aufs Wort. Er war in seinen Maßstäben eben
auch sehr einfältig und einfach gestrickt.
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