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Herzlich willkomen!

Schön, dass Sie den Weg zu meiner Homepage gefunden haben. "Steinchen", das ist quasi mein Markenzeichen. Ich liebe es, hier und da kleine Stolpersteine zu verteilen, um zum Nachdenken anzuregen. Ich bin 54 Jahre alt, freier Autor und Schriftsteller, wohne mitten in Hessen und beschäftige mich mit Fotografieren, Reisen und über unsere Gesellschaft (und was dann eben nicht ausbleibt) und auch über unsere Politik.

Im Blog finden Sie immer wieder aktuelle Beiträge von mir, die Sie in der Schreibstube auch in der Druckversion wiederfinden können.

Bilder von mir, die im Übrigen natürlich urheberrechtlich geschützt sind, können Sie in der Galerie finden.

Wenn Sie mit mir Kontakt aufnehmen möchten, dann nutzen Sie bitte diesen Link:
Email zu Steinchen

Fotokunst
Russische Klimaanlage: das heißt, alle Fenster auf. Aber schnell ist das Gepäck auf der Pritsche und ich im Wagen. Jetzt ist wirklich Ankommen! Nun ehrliche und herzliche Begrüßungen, keine Standards mehr. Jetzt kommt man wirklich nach Hause. Und damit beginnt die Zerrissenheit. Dieses Zuhause ist viertausend-sechshundert Kilometer weg vom anderen zu Hause. Und weitere zwanzig Wochen Leben werden hier ablaufen, nicht dort drüben . Ganz andere Menschen, ganz andere Probleme, auch ganz andere Sorgen
und Freuden. Nur wer in einer solchen Haut steckt, weiß wie weh sowohl das eine als auch das andere tut. Auch wenn man lacht und sich ehrlich freut. An manchen Tagen baut sich zum Abend hin Wolkenturm neben Wolkenturm am Himmel auf. Das Wasser der Oase Albuquerque und Rio Rancho steigt dann in den Himmel auf. Zum Abend hin wird es, wenn Wind und kältere Luftschichten aus den Rockys kräftig mithelfen, die gigantische Albuquerque Lightshow auslösen. Fünfhundert Blitze pro Quadratmeile in der Stunde. Der Regen wird wannenweise zu Boden stürzen. Und wenn so große Wassermengen herabstürzen, werden auch große Anteile der eiskalten Luft aus großen Höhen mitgerissen, was zur massiven elektrostatischen Aufladung führt. Kaum ein Ort auf diesem Erdball bietet dieses Phänomen fast täglich. Während wir wieder nach La Loma fahren, genieße ich die Umwelt, wie sie ist. Albuquerque liegt in knapp siebzehn-hundert Meter Höhe mitten im Wüstenstaub. Die feuchte Luft steigt auf und schlägt sich an den Hängen der Sandia Mountains nieder, was dazu führt, dass man durch dichten Wald fahren kann. Je höher man kommt. In gut dreitausend Metern Höhe Farne, Moose, Bäume, jede Menge Nadelbäume. Es ist wie in einem Märchenwald. Und das Licht blitzt durch die Lücken. Und es ist wunderbar kühl im Schatten. Aber eben nur, wenn man in die höheren Regionen aufsteigt. Auch das ist Wüste.
Citybeduinen (Fotokunst)



Kostenlose Publikationen:
Veit Heise, Vermächtnis der Zeit
(eine Abhandlung über die physikalischen Grenzen unserer Zeit. Spannend zu lesen)